Saarlandmuseum, Moderne Galerie

Bismarckstraße 11-15

66111 Saarbrücken

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr

Mittwoch: 10 - 20 Uhr

+49 (0)681.9964-0

Eintritt

Normal 5 € / ermäßigt 3 €

Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei

Dienstagnachmittag ab 15 Uhr Eintritt frei

  • Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
Die Museen der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz sind wieder geöffnet (außer das Deutsche Zeitungsmuseum).

Auf den 19. März 2021 haben sich Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot, der Saarländische Museumsverband, die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und das Historische Museum Saar auf Grundlage der ab dem 8. März geltenden neuen Corona-Verordnung des Landes verständigt.

Voraussetzung für den Einlass von Besucher*innen in die Museen ist eine vorherige Terminreservierung für den Besuch, die über ein Online-System erfolgt. Um eine Reservierung zu tätigen, müssen Sie sich in dem Online-System mit Ihrer Email-Adresse und den Kontaktdaten, die auch zur Kontaktnachverfolgung dienen, registrieren. Nach Registrierung haben Sie die Möglichkeit, für Besuche in der Modernen Galerie und den Museen am Schlossplatz (Museum für Vor- und Frühgeschichte und Saarlandmuseum – Alte Sammlung) ausgewählte Zeitfenster – jeweils 90 Minuten – zu reservieren. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, Ihre Terminbuchung spätestens am Vortag Ihres geplanten Besuchs durchzuführen.

Die Zahlung erfolgt ausschließlich vor Ort an der jeweiligen Museumskasse – in dem Reservierungssystem ist die Zahlungsart „auf Rechnung“ auszuwählen.

Um Wartezeiten zu verringern, können Reservierungen jeweils 15 Minuten vor Beginn des gebuchten Zeitfensters eingelöst werden. Wir bitten Sie im Rahmen des Eincheck-Verfahrens um Geduld, da die Vorgabe von Zeitfenstern gemäß der gültigen Corona-Verordnung zwangsläufig Wartezeiten bedingt.

Bei einzelnen Internetbrowsern kann es bei Abschluss der Reservierung zu einer irrtümlichen Fehlermeldung kommen. Bitte warten Sie in einem solchen Fall maximal 5 Minuten auf den Eingang einer Bestätigungsmail. Nur sofern Sie keine Bestätigungsmail erhalten, ist keine Reservierung erfolgt. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an den Besucherservice unter Tel.: 0681.9964-234 (Besetzt von Mo-Fr zwischen 9 und 16 Uhr).

Hier geht es zum Online-Buchungssystem.

Im Rahmen des Check-In bitten wir alle Besucher*Innen, die Reservierungsbestätigung an der Kasse bereit zu halten und ggf. Nachweise für eine Ermäßigung oder freien Eintritt mitzubringen. Die Tickets sind personenbezogen und nicht übertragbar. Bei Fragen zur Buchung erreichen Sie uns Mo-Fr von 9-16 Uhr unter Tel.: 0681.9964-234.

Die Römische Villa Nennig kann ausschließlich mit einer telefonischen Voranmeldung unter Tel.: 06866.1329 besucht werden (nur innerhalb der Öffnungszeiten erreichbar). Auch die Schlosskirche steht Besucher*innen mit telefonischer Voranmeldung unter Tel.: 0681.95405-18 offen (nur innerhalb der Öffnungszeiten erreichbar). Eine Anmeldung über das Online-System oder per Email ist nicht möglich.

ERST TESTEN – DANN INS MUSEUM KOMMEN
Der Museumsbesuch ist ausschließlich mit einem, von einer privaten oder im öffentlichen Auftrag betriebenen durchführenden Teststelle gemäß § 5a der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (u.a. Schnelltestzentren des Landes, kommunale Testzentren, Arztpraxen, Apotheken), durchgeführten negativen SARS-CoV-2 Test möglich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
Hinweis: Der Test muss nicht zwingend im Saarland durchgeführt worden sein – Tests anderer Bundesländer und Staaten werden ebenso anerkannt, sofern sie den oben genannten Anforderungen entsprechen.
Der Testnachweis ist zusammen mit der Reservierungsbestätigung an der Museumskasse zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis zur Kontrolle vorzulegen.
In Eigenanwendung durchgeführte Selbsttest, die nicht von einer autorisierten Stelle bestätigt sind, dürfen wir leider nicht akzeptieren, auch mitgebrachte, vor Ort durchgeführte Selbsttests können nicht anerkannt werden. Der Nachweis eines negativen SARS-CoV-2 Tests ist ausnahmslos von allen Besucher*innen zu erbringen, unabhängig davon, ob bereits ein vollständiger Impfschutz besteht.

Während des gesamten Museumsbesuchs ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Masken) oder einer Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 verpflichtend. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte vor Ihrem Besuch tagesaktuell unserem Hygieneplan. Zudem ist die Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Ein Museumsbesuch kann auch für eine Personengruppe, die entsprechend der Kontaktbeschränkungen zulässig ist, gebucht werden – also bis zu fünf Erwachsene aus zwei Haushalten mit Kindern unter 14 Jahren. Diese Regelung wurde unter der Voraussetzung getroffen, dass es bei einer stabilen bzw. sinkenden Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen bleibt. Nähere Informationen erhalten sie auch über die Geschäftsstelle des Saarländischen Museumsverbandes.

Bitte beachten Sie, dass wir dazu verpflichtet sind, eine Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Für Ihren Besuch werden Name, Familienname, Anschrift und eine Kontaktmöglichkeit (Telefon oder Email) benötigt. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!

Sammlung

Die Moderne Galerie zählt zu den führenden Museen in Südwestdeutschland und ist die museale Leitinstitution des Saarlandes. Geprägt durch ihre grenznahe Lage, entfalten sich ihre reichen Bestände vom Impressionismus bis zur Gegenwart im Dialog insbesondere zwischen französischen und deutschen Strömungen.

Eigene Schwerpunkte von hohem Rang bilden die Malerei der Berliner Secession, der deutsche Expressionismus sowie die Kunst der École de Paris und des Informel. Das Museum beherbergt den Nachlass des Bildhauers Alexander Archipenko und verfügt über umfangreiche Graphische und Photographische Sammlungen, wobei letztere direkt auf den Begründer der „subjektiven fotografie“, Otto Steinert, zurückgeht.

Das Museumsgebäude zählt zu den wegweisenden Museumsbauten der frühen Bundesrepublik. Entworfen von dem St. Ingberter Architekten Hanns Schönecker und in drei Bauabschnitten zwischen 1965 und 1976 realisiert, genießt es heute aufgrund seines hohen architekturgeschichtlichen Ranges Denkmalschutz.

Mit ihrer 2017 eröffneten Erweiterung, realisiert von Kuehn Malvezzi / Michael Riedel hat die Moderne Galerie einen entscheidenden Schritt in die Zukunft getan. Sie kann ab sofort nicht nur ihre umfangreichen Sammlungen in viel größerem Maße als bisher zeigen, sondern öffnet sich auch stärker der zeitgenössischen Kunst.

Hier geht es zum ZDF-Kurzfilm zur Modernen Galerie.

Die digitalisierten Bestände der Modernen Galerie samt Grafik und Fotografie finden Sie hier. Sie können Ihre Recherche verfeinern, indem Sie Ihre Suchbegriffe in der Suchzeile ergänzen.
Wir wünschen viel Freude bei Ihren Erkundungen!

Präsentation: Albert Weisgerber

Mit einem neuen, prominenten Auftritt Albert Weisgerbers rückt die Moderne Galerie einmal mehr ihre einzigartige Sammlung in den Fokus: rund 30 Hauptwerke aus dem Besitz des Saarlandmuseums und der Albert Weisgerber-Stiftung St. Ingbert geben einen facettenreichen Überblick über das Gesamtwerk des in St. Ingbert geborenen Künstlers geben.

Nach der umfassenden Weisgerber-Retrospektive, die 2015 im Saarlandmuseum stattgefunden hat, waren seit Wiedereröffnung der erweiterten Modernen Galerie im November 2017 nur 6 Gemälde von Albert Weisgerber in der Sammlungspräsentation ausgestellt. Die aktuelle Präsentation von 24 Meisterwerken aus der Sammlung des Saarlandmuseums wird ergänzt durch 5 hochrangige Leihgaben der Albert-Weisgerber-Stiftung, St. Ingbert. Die Werkschau repräsentiert alle wesentlichen Themen Weisgerbers, darunter Porträt und Selbstporträt, Darstellungen des modernen städtischen Lebens, Landschaften sowie biblische und mythologische Sujets. Zu den Highlights zählen die sensiblen Bildnisse seiner Ehefrau Margarethe, die impressionistischen Landschaftsskizzen und die an Cézanne orientierten Akte in der Natur.

Albert Weisgerber (1878-1915) gilt als der bedeutendste aus dem Saarland stammende Künstler der Klassischen Moderne. Bis zu seinem frühen Tod auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs lebte und arbeitete er im Kunstzentrum München, wo er mit den progressivsten Kräften im Dialog stand. Seine eindrucksvollen Porträts von Kulturschaffenden und Bohemiens der Münchner Künstlerkreise machten ihn schnell als herausragendes Talent bekannt. Prägend für sein Werk war auch die Auseinandersetzung mit der Pariser Avantgarde der Jahrhundertwende. Gemeinsam mit Hans Purrmann gehörte Weisgerber so 1905/06 dem Künstlerzirkel um das legendäre Pariser Café du Dôme an, wo er unter anderem Henri Matisse kennenlernte.

In seinen Bildfindungen wahrte Weisgerber stets eine unabhängige, kompromisslose Position, die sich der Einordnung in gängige Stilkategorien verweigert: sowohl Realismus, Impressionismus, Jugendstil und expressive Tendenzen in der Nachfolge Cézannes finden sich in seinem Schaffen gespiegelt. Von Künstlerkollegen seiner Zeit hoch geschätzt, wurde er zum ersten Vorsitzenden der 1913 gegründeten „Münchener Neue Secession“ gewählt, in der Persönlichkeiten wie Max Beckmann, Maria Caspar-Filser, Alexej von Jawlensky, Paul Klee oder Max Pechstein zusammenfanden. Einen Sonderweg ging Weisgerber zumal in seinem expressionistischen „Spätwerk“, welches von religiös-mythologischen Themen bestimmt ist. In der wegweisenden Serie der Amazonen-Gemälde zelebriert Weisgerber das Ideal der starken Frau, die sich ihrer traditionellen Rolle als Ehefrau und Mutter entzieht und entschieden als Gegenbild zu den konservativen Normen der wilhelminischen Gesellschaftsordnung zu verstehen ist.

Die auf ca. ein Jahr angelegte Präsentation im Sammlungsparcours der Modernen Galerie entstand mit Unterstützung der Albert Weisgerber-Stiftung St. Ingbert.

Hörkomfort in der Modernen Galerie

Die Moderne Galerie bietet für Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung großen Hörkomfort. Eine FM-Anlage am Kassentresen erlaubt eine einfache Kommunikation mit Hörverstärkung über einen Hörer oder über die T-Spule von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten. Alle öffentlichen Führungen sowie private Führungen auf Wunsch werden mit tragbaren FM-Anlagen gestaltet. Diese ermöglichen allen Besuchern mit und ohne Hörbeeinträchtigung ein gutes Verstehen des Gesprochenen über Kopfhörer oder Halsringschleifen. Auch die Benutzung der Audioguides ist über Halsringschleifen möglich.

Die Moderne Galerie wurde vom "netzwerk hören" für ihren Hörkomfort mit dem Gütesiegel "hören mit herz" ausgezeichnet.

Gütesiegel hören mit herzLogo netzwerk hören

  • Blick in den Skulpturengarten der Modernen Galerie des Saarlandmuseums
Kunstwerke im Außenraum

An der Südseite der Modernen Galerie, oberhalb der Saar, liegt der Skulpturengarten. Er wurde bereits in den 1960er Jahren parallel zur Errichtung des Museums geschaffen und wird durch einen kostbaren alten Baumbestand geprägt. Heute beherbergt er ein hochrangiges Ensemble von Werken internationaler Künstler, das den Beständen in den Sammlungsräumen korrespondiert. Das Spektrum reicht von Aristide Maillol („Vénus sans bras“, 1920) über Anthony Caro („Panama“, 1976/80) bis hin zu Vertretern der Gegenwartskunst wie Katja Strunz („Einfalt und Ort“, 2010) oder Olav Christopher Jenssen („Linguaphone“, 2014).

Das der Stadt zugewandte Terrain nördlich der Modernen Galerie wird durch ein großflächiges Kunstwerk von Michael Riedel bestimmt, das im Zuge der Museumserweiterung realisiert wurde. Es bildet eine weit ausgreifende Platzanlage, die die Moderne Galerie mit der benachbarten Hochschule für Musik sowie mit dem Stadtraum verbindet, teilweise bekleidet es auch die Fassaden des neuen Museumstrakts. Seine Oberfläche wird durch einen Teppich aus Wörtern und Zeichen belebt, aus denen das Wort „Museum“ hervorsticht.

Ferner markieren zwei prominente Monumentalplastiken das Areal an der Nordseite der Modernen Galerie: die „Große Gaia“ (1984) von Matschinsky-Denninghoff und die „Große Saarbrücker Schriftsäule“ (1989) von Leo Kornbrust.

  • Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
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