Saarlandmuseum, Moderne Galerie

Bismarckstraße 11-15

66111 Saarbrücken

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr

Mittwoch: 10 - 20 Uhr

+49 (0)681.9964-0

Eintritt

Normal 5 € / ermäßigt 3 €

Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei

Dienstagnachmittag ab 15 Uhr Eintritt frei

  • Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
  • Blick in die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
Die Museen der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz sind bis auf Weiteres geschlossen.
Sammlung

Die Moderne Galerie zählt zu den führenden Museen in Südwestdeutschland und ist die museale Leitinstitution des Saarlandes. Geprägt durch ihre grenznahe Lage, entfalten sich ihre reichen Bestände vom Impressionismus bis zur Gegenwart im Dialog insbesondere zwischen französischen und deutschen Strömungen.

Eigene Schwerpunkte von hohem Rang bilden die Malerei der Berliner Secession, der deutsche Expressionismus sowie die Kunst der École de Paris und des Informel. Das Museum beherbergt den Nachlass des Bildhauers Alexander Archipenko und verfügt über umfangreiche Graphische und Photographische Sammlungen, wobei letztere direkt auf den Begründer der „subjektiven fotografie“, Otto Steinert, zurückgeht.

Das Museumsgebäude zählt zu den wegweisenden Museumsbauten der frühen Bundesrepublik. Entworfen von dem St. Ingberter Architekten Hanns Schönecker und in drei Bauabschnitten zwischen 1965 und 1976 realisiert, genießt es heute aufgrund seines hohen architekturgeschichtlichen Ranges Denkmalschutz.

Mit ihrer 2017 eröffneten Erweiterung, realisiert von Kuehn Malvezzi / Michael Riedel hat die Moderne Galerie einen entscheidenden Schritt in die Zukunft getan. Sie kann ab sofort nicht nur ihre umfangreichen Sammlungen in viel größerem Maße als bisher zeigen, sondern öffnet sich auch stärker der zeitgenössischen Kunst.

Hier geht es zum ZDF-Kurzfilm zur Modernen Galerie.

Die digitalisierten Bestände der Modernen Galerie samt Grafik und Fotografie finden Sie hier. Sie können Ihre Recherche verfeinern, indem Sie Ihre Suchbegriffe in der Suchzeile ergänzen.
Wir wünschen viel Freude bei Ihren Erkundungen!

Präsentation: Albert Weisgerber

Mit einem neuen, prominenten Auftritt Albert Weisgerbers rückt die Moderne Galerie einmal mehr ihre einzigartige Sammlung in den Fokus: rund 30 Hauptwerke aus dem Besitz des Saarlandmuseums und der Albert Weisgerber-Stiftung St. Ingbert geben einen facettenreichen Überblick über das Gesamtwerk des in St. Ingbert geborenen Künstlers geben.

Nach der umfassenden Weisgerber-Retrospektive, die 2015 im Saarlandmuseum stattgefunden hat, waren seit Wiedereröffnung der erweiterten Modernen Galerie im November 2017 nur 6 Gemälde von Albert Weisgerber in der Sammlungspräsentation ausgestellt. Die aktuelle Präsentation von 24 Meisterwerken aus der Sammlung des Saarlandmuseums wird ergänzt durch 5 hochrangige Leihgaben der Albert-Weisgerber-Stiftung, St. Ingbert. Die Werkschau repräsentiert alle wesentlichen Themen Weisgerbers, darunter Porträt und Selbstporträt, Darstellungen des modernen städtischen Lebens, Landschaften sowie biblische und mythologische Sujets. Zu den Highlights zählen die sensiblen Bildnisse seiner Ehefrau Margarethe, die impressionistischen Landschaftsskizzen und die an Cézanne orientierten Akte in der Natur.

Albert Weisgerber (1878-1915) gilt als der bedeutendste aus dem Saarland stammende Künstler der Klassischen Moderne. Bis zu seinem frühen Tod auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs lebte und arbeitete er im Kunstzentrum München, wo er mit den progressivsten Kräften im Dialog stand. Seine eindrucksvollen Porträts von Kulturschaffenden und Bohemiens der Münchner Künstlerkreise machten ihn schnell als herausragendes Talent bekannt. Prägend für sein Werk war auch die Auseinandersetzung mit der Pariser Avantgarde der Jahrhundertwende. Gemeinsam mit Hans Purrmann gehörte Weisgerber so 1905/06 dem Künstlerzirkel um das legendäre Pariser Café du Dôme an, wo er unter anderem Henri Matisse kennenlernte.

In seinen Bildfindungen wahrte Weisgerber stets eine unabhängige, kompromisslose Position, die sich der Einordnung in gängige Stilkategorien verweigert: sowohl Realismus, Impressionismus, Jugendstil und expressive Tendenzen in der Nachfolge Cézannes finden sich in seinem Schaffen gespiegelt. Von Künstlerkollegen seiner Zeit hoch geschätzt, wurde er zum ersten Vorsitzenden der 1913 gegründeten „Münchener Neue Secession“ gewählt, in der Persönlichkeiten wie Max Beckmann, Maria Caspar-Filser, Alexej von Jawlensky, Paul Klee oder Max Pechstein zusammenfanden. Einen Sonderweg ging Weisgerber zumal in seinem expressionistischen „Spätwerk“, welches von religiös-mythologischen Themen bestimmt ist. In der wegweisenden Serie der Amazonen-Gemälde zelebriert Weisgerber das Ideal der starken Frau, die sich ihrer traditionellen Rolle als Ehefrau und Mutter entzieht und entschieden als Gegenbild zu den konservativen Normen der wilhelminischen Gesellschaftsordnung zu verstehen ist.

Die auf ca. ein Jahr angelegte Präsentation im Sammlungsparcours der Modernen Galerie entstand mit Unterstützung der Albert Weisgerber-Stiftung St. Ingbert.

Hörkomfort in der Modernen Galerie

Die Moderne Galerie bietet für Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung großen Hörkomfort. Eine FM-Anlage am Kassentresen erlaubt eine einfache Kommunikation mit Hörverstärkung über einen Hörer oder über die T-Spule von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten. Alle öffentlichen Führungen sowie private Führungen auf Wunsch werden mit tragbaren FM-Anlagen gestaltet. Diese ermöglichen allen Besuchern mit und ohne Hörbeeinträchtigung ein gutes Verstehen des Gesprochenen über Kopfhörer oder Halsringschleifen. Auch die Benutzung der Audioguides ist über Halsringschleifen möglich.

Die Moderne Galerie wurde vom "netzwerk hören" für ihren Hörkomfort mit dem Gütesiegel "hören mit herz" ausgezeichnet.

Gütesiegel hören mit herzLogo netzwerk hören

  • Blick in den Skulpturengarten der Modernen Galerie des Saarlandmuseums
Kunstwerke im Außenraum

An der Südseite der Modernen Galerie, oberhalb der Saar, liegt der Skulpturengarten. Er wurde bereits in den 1960er Jahren parallel zur Errichtung des Museums geschaffen und wird durch einen kostbaren alten Baumbestand geprägt. Heute beherbergt er ein hochrangiges Ensemble von Werken internationaler Künstler, das den Beständen in den Sammlungsräumen korrespondiert. Das Spektrum reicht von Aristide Maillol („Vénus sans bras“, 1920) über Anthony Caro („Panama“, 1976/80) bis hin zu Vertretern der Gegenwartskunst wie Katja Strunz („Einfalt und Ort“, 2010) oder Olav Christopher Jenssen („Linguaphone“, 2014).

Das der Stadt zugewandte Terrain nördlich der Modernen Galerie wird durch ein großflächiges Kunstwerk von Michael Riedel bestimmt, das im Zuge der Museumserweiterung realisiert wurde. Es bildet eine weit ausgreifende Platzanlage, die die Moderne Galerie mit der benachbarten Hochschule für Musik sowie mit dem Stadtraum verbindet, teilweise bekleidet es auch die Fassaden des neuen Museumstrakts. Seine Oberfläche wird durch einen Teppich aus Wörtern und Zeichen belebt, aus denen das Wort „Museum“ hervorsticht.

Ferner markieren zwei prominente Monumentalplastiken das Areal an der Nordseite der Modernen Galerie: die „Große Gaia“ (1984) von Matschinsky-Denninghoff und die „Große Saarbrücker Schriftsäule“ (1989) von Leo Kornbrust.

  • Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums
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Internationaler Museumstag

16. Mai 202110:30 - 11:30 Uhr
  • Workshop
  • Kinderprogramm
Saarlandmuseum, Moderne Galerie

Online-Workshop "Birne, Blume und Radieschen – Stillleben Malen" für Kinder und Familien

Kommt live mit uns ins Museum und werdet kreativ! Bei unserem Online-Workshop „Birne, Blume und Radieschen – Stillleben Malen“ bauen wir zusammen ein tolles Motiv aus allerlei Dingen auf und lernen, wie man es zu Papier bringt. Jeder kann dabei sein eigenes Stillleben mit Obst oder Blumen gestalten und wir zeigen euch tolle Tipps zum Malen und Zeichnen. Macht mit!

Teilnahme kostenfrei.

Anmeldung bis Donnerstag, 13.05. unter service@saarlandmuseum.de. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Anmeldung eine Einkaufsliste mit den Materialien, die für den Workshop benötigt werden. Der Link zur Online-Veranstaltung wird am Morgen des Veranstaltungstag verschickt. Bitte loggen Sie sich wenn möglich bereits 10 Minuten vor Beginn ein. Bei Problemen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an service@saarlandmuseum.de oder 0681 9964-234.

Datenschutzhinweise finden Sie hier: https://www.kulturbesitz.de/fileadmin/pict/Besucherinfo/Datenschutzerklaerung_WebEx.pdf

Kunstpause (Online-Format)

21. Mai 202112:30 - 13:00 Uhr
  • Führung
  • Diskussion
Saarlandmuseum, Moderne Galerie

Online-Kurzführung und Gesprächsrunde zur Sonderausstellung "Sabine Groß - Show Time. Eine Archäologie der Zukunft" in Kooperation mit welt:raum

Mittagspause mit Kunstinput! In knackigen 30 Minuten betrachten wir ein Kunstwerk näher und kommen anschließend ins Gespräch. Was bewegte die Künstler*innen und was bewegt uns? Welche Themen und Werte, die in der Kunst stecken, sind für uns von Bedeutung? Gemeinsam widmen wir uns diesen und anderen spannenden Fragen.

„unerwartet“ – Diese Ausstellung ist alles andere als gewöhnlich. Auf den ersten Blick sehen die Werke von Sabine Groß aus, als wären sie alt und jahrelanger Witterung ausgesetzt gewesen. Nicht ganz! Denn die Künstlerin inszeniert bekannte Kunstwerke durch geschickte Bearbeitung als zukünftige archäologische Fundstücke. Damit stellt sie die Wertigkeit von Kunst in Frage: Was macht etwas zu Kunst? Was bestimmt überhaupt den Wert von Dingen?

Teilnahme kostenfrei.

Das Format ist eine Kooperation der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz und welt:raum Saarbrücken.

Anmeldung bis zum 20.05. unter service@saarlandmuseum.de. Nach Ihrer Anmeldung schicken wir Ihnen am Morgen des Veranstaltungstags den Link zur WebEx-Veranstaltung zu. Bitte loggen Sie sich, wenn möglich, mit Ihren entsprechenden Zugangsdaten bereits 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ein. Bei Problemen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an service@saarlandmuseum.de oder 0681 9964-234.

 

Datenschutzhinweise finden Sie hier: https://www.kulturbesitz.de/fileadmin/pict/Besucherinfo/Datenschutzerklaerung_WebEx.pdf

Kunstpause (Online-Format)

04. Juni 202112:30 - 13:00 Uhr
  • Führung
  • Diskussion
Saarlandmuseum, Moderne Galerie

Online-Kurzführung und Gesprächsrunde in Kooperation mit welt:raum

Mittagspause mit Kunstinput! In knackigen 30 Minuten betrachten wir ein Kunstwerk näher und kommen anschließend ins Gespräch. Was bewegte die Künstler*innen und was bewegt uns? Welche Themen und Werte, die in der Kunst stecken, sind für uns von Bedeutung? Gemeinsam widmen wir uns diesen und anderen spannenden Fragen.

„verborgen“ – Heute steht ein Kunstwerk im Fokus, das Kunst und Musik verbindet: "Ein Lied von Wiederkehr" von Gregor Hildebrandt. Der Titel ist inspiriert von einem Lied von Ingrid Caven namens "Die großen weißen Vögel" aus dem Jahr 1979. Welches Geheimnis hinter der schimmernden Oberfläche der Arbeit steckt und was besagtes Lied damit zu tun hat schauen wir uns gemeinsam an. Wo uns überall Verborgenes begegnet und sich ein zweiter Blick lohnt ist Thema unseres Gesprächimpulses.

Teilnahme kostenfrei.

Das Format ist eine Kooperation der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz und welt:raum Saarbrücken.

Anmeldung bis zum 02.06. unter service@saarlandmuseum.de. Nach Ihrer Anmeldung schicken wir Ihnen am Morgen des Veranstaltungstags den Link zur WebEx-Veranstaltung zu. Bitte loggen Sie sich, wenn möglich, mit Ihren entsprechenden Zugangsdaten bereits 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ein. Bei Problemen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an service@saarlandmuseum.de oder 0681 9964-234.

 

Datenschutzhinweise finden Sie hier: https://www.kulturbesitz.de/fileadmin/pict/Besucherinfo/Datenschutzerklaerung_WebEx.pdf

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