Römische Villa Nennig

Römerstraße

66706 Perl-Nennig

Öffnungszeiten

April bis September:

Di-So 8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr

Oktober, November und März:

Di-So 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr

Dezember bis Ende Februar geschlossen

+49 (0)6866.1329

Eintritt

1,50 (Normal)/1,00 (Gruppe)/0,75 (Schüler) €

  • Mosaikfußboden, Römische Villa Nennig, Detail

1852 stieß der Landwirt Peter Reuter beim Ausheben einer Rübengrube auf seinem Grundstück in der Flur Langgarten, südlich der Kirche von Nennig, auf Mosaiksteinchen und gab somit den Anstoß zur Entdeckung der Villa Nennig mit ihrem herausragenden Fußbodenmosaik.

Der Bildteppich misst 15,65 x 10,30m und ist somit das größte gefundene Mosaikfeld nördlich der Alpen. Dargestellt werden Szenen aus dem römischen Amphitheater. Sechs oktogonale Bildfelder stellen Tierhetzen und Schaukämpfe dar, das siebte, quadratische und größte Bild, zeigt den blutigen Kampf zweier Gladiatoren. Die Tierhatz (venatio) wird hier in vier verschiedenen Ausführungen dargestellt. Bei Spektakeln im Amphitheater wurden entweder wilde Tiere aufeinander gehetzt, oder es mussten Menschen gegen die „Bestien“ antreten. Die hier dargestellten Szenen zeigen die beendete Jagd eines Löwen und eines Tigers je auf einen Wildesel, den Kampf dreier Menschen gegen einen Bären, sowie den Sieg eines Speerwerfers über einen Panther. Diese Schaukämpfe fanden in der Regel vormittags statt und dienten als Einstimmung auf den Höhepunkt des Spektakels: den Kampf der Gladiatoren.

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