Erweiterungsbau des Saarlandmuseums

Aktuelles

31. Juli 2017

Ein erster Blick in die erweiterte Moderne Galerie

Entdecken Sie die neue Moderne Galerie mal ganz anders. Die jungen Sportgymnastinnen der RSG Saarbrücken waren zu Besuch in den, noch leeren, Räumen der erweiterten Modernen Galerie!

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4. Juli 2017

Ein erster Blick in die erweiterte Moderne Galerie

Entdecken Sie die neue Moderne Galerie. Direktor Dr. Roland Mönig nimmt uns mit auf einen einzigartigen Rundgang!

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22. Mai 2017

Erweiterung der Modernen Galerie des Saarlandmuseums
Leer-Eröffnung am 17./18. Juni 2017
Wiedereröffnung am 18. November 2017


„Als Kulturminister und Kurator der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz habe ich 2012 das völlig verfahrene Bauprojekt zur Erweiterung der Modernen Galerie übernommen. Die Neuausrichtung war eine große Herausforderung für uns alle. Dass wir alles gemeistert haben, wir unsere Versprechen eingehalten und den Fertigbau auch innerhalb des geplanten Budgets abschließen, dafür danke ich den vielen Beteiligten auf Seiten der Stiftung, ihren Gremien, den Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der eingebundenen Unternehmen und der Verwaltung. Wir schlagen nun ein neues Kapitel auf: Am 18. November 2017 feiern wir die Wiedereröffnung!“
Ulrich Commerçon, Kurator der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Kulturminister

Im Vorgriff auf die eigentliche Wiedereröffnung im Herbst 2017 lädt die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz am 17./18. Juni im Rahmen einer Leer-Eröffnung alle Bürger und Bürgerinnen herzlich ein, den neuen Ort für die Kunst in Saarbrücken zu erkunden. Dazu wird ein vielseitiges Programm geboten, zu dem auch die Partnerinstitutionen Staatstheater, HBKsaar und HfM Saar beitragen werden. Rund 1.500 m² zusätzliche Ausstellungsfläche, acht Säle unterschiedlicher Proportion, verteilt auf vier Geschosse, mit dem 14 m hohen Atrium als spektakulärem Zentrum, ein vergrößertes Café / Bistro mit integriertem Museumsshop: mit der Erweiterung der Modernen Galerie gewinnt das Saarlandmuseum ein beeindruckendes Spektrum musealer Möglichkeiten hinzu und vollzieht den Anschluss an aktuelle Standards.

Seit 2013 arbeiten die Architekten Kuehn Malvezzi in Planungsgemeinschaft mit dem Künstler Michael Riedel und bbz Landschaftsarchitekten an der Erweiterung der Modernen Galerie. Ihr Konzept reflektiert die kontroverse Planungs- und Baugeschichte der Erweiterung, die 2008 mit  der Planung von twoo architekten begann.

Kuehn Malvezzi und Michael Riedel unterziehen die Moderne Galerie einer Neubetrachtung, indem sie die Freiflächen zwischen den Baukörpern zusammen mit den Fassaden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Über die Stärkung der Freiflächen wird das Museum mit der Stadt verschränkt. Zugleich lebt der zentrale Entwurfsgedanke wieder auf, der Hanns Schönecker leitete, als er in den 1960er Jahren die Moderne Galerie schuf: das Museum als skulpturaler Körper, der mit Natur und Landschaft kommuniziert.
Die Pointe des innovativen Konzepts ist ein von Michael Riedel entworfenes Kunstwerk von immensen Ausmaßen (ca. 4.000 m²), das als weit ausgreifende Platzanlage die Moderne Galerie umgibt und zugleich die Fassaden des Erweiterungsbaus rhythmisiert. Das Museum und die benachbarte HfM Saar werden zu einem Campus verbunden, ihr gemeinsames Areal wird als Ort der Begegnung geöffnet.

Der Entwurf von Kuehn Malvezzi hält an dem ursprünglichen Eingang im Foyer-Pavillon fest, dem Mittelpunkt und Bindeglied von Schöneckers Pavillon-Ensemble, dem der Erweiterungsbau sich als dritter Flügel einfügt. In der Tiefe des neu geschaffenen Platzes mit dem Café / Bistro und an der Schnittstelle zwischen Bestands- und Erweiterungsbau betritt der Besucher den großzügigen Empfangsraum, von dem aus er sich alle Bereiche des Museums erschließen kann.

Die Ausstellungsräume des Erweiterungsbaus sind in einem spiralförmig verlaufenden Parcours auf vier Geschossen angeordnet. Reine Kunstlichträume wechseln sich ab mit Sälen, die Ausblicke auf die Stadt und den Fluss bieten. Im Zentrum des Gebäudes liegt das Atrium mit einer Höhe von 14 Metern. Von allen Geschossen aus kann es über Balkone eingesehen werden. Ein perfekter Ort für die Präsentation außergewöhnlicher Werke der zeitgenössischen Kunst.

„Im Erweiterungsbau erwartet uns ein spannungs- und abwechslungsreiches neues Raumgefüge, das insbesondere die zeitgenössische Kunst auf ideale Weise zur Geltung und zur Entfaltung kommen lässt. Zugleich gewinnen wir größere Freiheiten im Bestandsbau, um die Klassiker der Moderne zu präsentieren. Insgesamt werden wir mehr und andere Aspekte der scheinbar vertrauten Sammlung zeigen können. In den kommenden Monaten wartet eine große und sehr schöne Aufgabe auf uns: die Kunst in die Räume zu bringen. Wir haben jetzt die Chance, das Museum als Ganzes neu zu denken.“
Roland Mönig, Kunst- und Kulturwissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

 

 

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